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Drei bewährte Praktiken der DevOps-Automatisierung für effizientere Arbeitsabläufe

von Ghazi Triki · 3 Min. Lesezeit

Praktiken der DevOps-Automatisierung

Automatisierung ist eines der zentralen Prinzipien, um mit DevOps schneller zu werden. Sie sorgt für Konsistenz, Zuverlässigkeit und Effizienz im Unternehmen und erleichtert es den Teams, Probleme zu erkennen und zu beheben. Hier sind die drei wichtigsten Praktiken der DevOps-Automatisierung, die Sie kennen sollten:

  1. Continuous Integration, Continuous Delivery und Continuous Deployment:

Die Begriffe „DevOps“ und „CI/CD“ werden häufig synonym verwendet. Uns ist bewusst, dass DevOps weit mehr umfasst, als Mitwirkenden das Erstellen und Ausführen von Code (oder das Ausliefern von Konfigurationen) zu ermöglichen und die Produktivität der Entwicklerinnen und Entwickler zu steigern. Dadurch verkürzt sich die Zeit für Entwurf und Auslieferung von Anwendungen, und Teams können schneller Mehrwert schaffen und dazulernen. CI/CD und DevOps sind zwar nicht dasselbe, ergänzen sich aber.

  • Continuous Integration (CI) ist ein Verfahren, bei dem jede Änderung getestet wird. So sehen die Beteiligten sofort, ob ihre Änderungen etwas in der Umgebung beschädigen.
  • Continuous Delivery (CD) bedeutet, Software so zu entwickeln, dass jeder erfolgreiche Release-Kandidat jederzeit in die Produktion ausgeliefert werden kann.
  • Continuous Deployment (CD) geht noch einen Schritt weiter als Continuous Delivery: Jede erfolgreiche Änderung wird automatisch in die Produktion ausgeliefert. Da manche Unternehmen und Technologien (etwa Hardware und Fertigung) neue Versionen nicht sofort an ihre Kunden verteilen können, hängt Continuous Deployment von Ihrem Unternehmen und Ihrem Produkt ab.
  1. Änderungsmanagement:

Das Änderungsmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil vieler Unternehmensprozesse. Entwicklungs- und Betriebsteams können auf eine Reihe grundlegender Standards und Werkzeuge zurückgreifen, um Einheitlichkeit herzustellen, ähnlich wie bei den Automatisierungsrichtlinien.

  • Versionskontrolle: Versionskontrolle hilft seit Langem dabei, Änderungen rückgängig zu machen und aus früheren Entscheidungen zu lernen. Ob RCS oder SVN, CVS oder Perforce, ClearCase oder Git: Versionskontrolle ist unverzichtbar, damit Teams zusammenarbeiten können, denn sie bietet allen einen einheitlichen Arbeitsablauf und eine gemeinsame Codebasis.

  • Änderungssteuerung: Ein System, das Änderungen koordiniert und erleichtert und zugleich die Versionshistorie Ihres Codes speichert, hält die Produktausrichtung stabil, verringert das Risiko schädlicher Anpassungen am Code und fördert die Zusammenarbeit.

  1. X as Code

Mit Abstraktionen auf hoher Ebene bietet das Modell Infrastructure as Code (IaC) einen deklarativen Rahmen, um die verschiedenen Komponenten Ihrer Betriebsumgebungen zu verwalten. Anders gesagt: Sie übergeben einem Werkzeug eine Variable, und das Ergebnis ist immer dasselbe. So lassen sich Ihre Ressourcen konsistent reproduzieren. DevOps nutzt das Prinzip „as Code“, um mehrere Ziele zu erreichen.

Platform as Code (PaC) bietet Ihnen ein deklaratives Modell für Dienste, so wie Infrastructure as Code Ihnen einen Rahmen bietet, um dieselbe Infrastruktur neu aufzubauen. Damit stellen Sie Dienste mithilfe von Abstraktionen auf hoher Ebene schnell auf bestehender Infrastruktur bereit.

Configuration as Code (CaC) hebt deklarative Pipelines auf die nächste Stufe, indem die Konfiguration Ihrer Anwendungen als versionierte Ressourcen beschrieben wird.

Das sind die wichtigsten Punkte, die Sie über Praktiken der DevOps-Automatisierung wissen sollten, bevor Sie sie einführen. DevOps ist eine Kultur, die sich mit der Digitalisierung in Unternehmen und Organisationen täglich weiter ausbreitet.

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